Essen in Sri Lanka: 12 Gerichte, die Sie probieren sollten

Rice and Curry, Hopper, Kottu und frisches Obst – was Sie in Sri Lanka essen sollten und wie Sie es weniger scharf bestellen.

Aktualisiert: 17. Oktober 2026, 2 Min. Lesezeit

Ein Egg Hopper mit Sambols

Das Essen in Sri Lanka ist einer der besten Gründe für eine Reise auf die Insel. Die sri-lankische Küche ist frisch, steckt voller Kokos und Gewürze und ist ganz anders als die indische, auch wenn manche Gerichte ähnlich aussehen. Hier sind zwölf typische Gerichte und Spezialitäten, die Sie probieren sollten.

Die Klassiker der sri-lankischen Küche

1. Rice and Curry. Das Nationalgericht: ein Teller Reis mit mehreren kleinen Currys. Dazu gehören oft Dhal (Linsen), ein Gemüsecurry, ein Fisch- oder Hühnercurry, ein Sambol (eine würzige Beilage) und ein knuspriges Papadam. Jede Familie und jedes Restaurant kocht es anders.

2. Pol Sambol. Frisch geriebene Kokosnuss mit Chili, Zwiebeln und Limette. Pol Sambol passt zu fast allem.

3. Hopper (Appa). Schalenförmige Pfannkuchen aus fermentiertem Reismehl und Kokosmilch, am Rand knusprig und in der Mitte weich. Beim Egg Hopper gart in der Mitte ein Ei mit. Hopper gibt es meist abends oder zum Frühstück.

4. String Hopper (Indiappa). Kleine Nester aus gedämpften Reisnudeln. Dazu essen Sie Curry und Kokos-Sambol, oft zum Frühstück.

5. Kottu. Gehacktes Fladenbrot, das auf einer heißen Platte mit Gemüse, Ei und Fleisch gebraten wird. Sie hören Kottu, bevor Sie es sehen: Die Köche zerhacken es mit zwei Metallklingen.

6. Dhal-Curry. Rote Linsen, in Kokosmilch gekocht, mild und wohltuend. Ein guter Einstieg, wenn Sie mit Schärfe vorsichtig sind.

Besondere Gerichte

7. Lamprais. Ein Gericht der Dutch Burgher, der Nachfahren niederländischer Siedler: in Brühe gegarter Reis mit Fleischcurry, einem gekochten und dann frittierten Ei und Beilagen, in ein Bananenblatt gewickelt und im Ofen gebacken.

8. Jaffna Crab Curry. Ein kräftiges, scharfes, rotes Krabbencurry aus dem Norden.

9. Fish Ambul Thiyal. Ein saures, trockenes Fischcurry aus dem Süden, zubereitet mit der getrockneten Goraka-Frucht.

10. Kiribath. Reis, in Kokosmilch gekocht und in viereckige Stücke geschnitten. Kiribath gibt es zu Neujahr und zum festlichen Frühstück.

Süßes und Getränke

11. Obst. Mango, Papaya, Ananas, Rambutan, Mangostane und viele Sorten Bananen. Als natürliches Getränk empfiehlt sich eine King Coconut (Thambili), die orangefarbene Trinkkokosnuss.

12. Ceylon-Tee. Er darf natürlich nicht fehlen. Besuchen Sie eine Teefabrik im Hochland und kosten Sie ihn frisch.

Probieren Sie außerdem Watalappan, einen gewürzten Kokospudding mit Jaggery (Palmzucker), und Curd with Treacle: Joghurt aus Büffelmilch mit Sirup aus der Kithul-Palme.

Wie scharf ist das Essen in Sri Lanka?

Das einheimische Essen kann sehr scharf sein. In Restaurants und Hotels, die an ausländische Gäste gewöhnt sind, sind die Gerichte meist milder. Sagen Sie einfach „less spicy, please“ („bitte weniger scharf“). Ihr Fahrer erklärt Ihnen gern, was in welchem Gericht steckt.

Vegetarisch und vegan

Wenn Sie vegetarisch essen, haben Sie es in Sri Lanka leicht: Viele Currys werden mit Gemüse, Linsen, Jackfrucht oder Bohnen zubereitet. Wenn Sie vegan essen, fragen Sie nach Ghee (Butterschmalz) und Fischflocken (Maldive Fish). Beides steckt manchmal in den Gerichten.

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