Jaffna und der Norden: ein anderes Sri Lanka
Hindu-Tempel, tamilische Küche, Palmyrapalmen und ruhige Inseln – ein Teil Sri Lankas, den nur wenige Reisende kennen.
Der Norden Sri Lankas fühlt sich anders an als der Rest der Insel. Die Halbinsel von Jaffna ist flach und trocken, überall stehen Palmyrapalmen, und die Kultur ist tamilisch und überwiegend hinduistisch. Während des Bürgerkriegs, der 2009 endete, war die Region viele Jahre lang schwer zu erreichen. Heute ist Jaffna frei zugänglich, sicher und noch immer ruhig.
Sehenswertes in Jaffna
Nallur Kandaswamy Kovil. Der wichtigste Hindu-Tempel Jaffnas, mit einem goldenen Torturm. Männer machen vor dem Betreten den Oberkörper frei, und alle ziehen die Schuhe aus. Die täglichen Pujas mit Musik und Feuer sind sehenswert.
Jaffna Fort. Ein großes, sternförmiges Fort am Rand der Lagune, von den Portugiesen gebaut und von den Niederländern neu errichtet.
Stadtbibliothek von Jaffna. Nach dem Brand von 1981 wieder aufgebaut und heute ein Symbol für den Neubeginn der Stadt.
Die Inseln. Dammstraßen und kurze Fährfahrten führen zu den Inseln vor der Halbinsel. Auf Delft gibt es wilde Ponys, Mauern aus Korallenstein und einen riesigen Baobab. Auf Nainativu stehen ein bedeutender Hindu-Tempel und ein buddhistisches Heiligtum.
Essen. Jaffna ist bekannt für sein scharfes Krabbencurry, odiyal kool (eine Suppe mit Meeresfrüchten) und in der Saison für frische Mangos.
Wie viele Tage für Jaffna?
Zwei bis drei Nächte. Von Anuradhapura sind es etwa vier Stunden Fahrt. Deshalb lässt sich Jaffna gut vor oder nach dem Kulturdreieck besuchen.
Beste Reisezeit für den Norden
Von Februar bis September ist es meist trocken. Von Oktober bis Dezember ist im Norden Regenzeit.
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